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Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds ist eine privat-gemeinnützige Förderorganisation für Wissenschaft und Forschung in Wien.
Die Förderinstrumente und Vergabeverfahren des Fonds sind auf die Stärkung der Spitzenforschung in Wien gerichtet. Einzelne Ausschreibungen widmen sich auch explizit der Förderung von herausragenden jungen WissenschaftlerInnen.
Die Mittel des WWTF stammen von einer Bankenstiftung, der Privatstiftung zur Verwaltung von Anteilsrechten.

Förderinstrumente

Der WWTF legt für seine Fördertätigkeit Schwerpunkte in Form von thematischen Programmen fest, die jeweils mehrere Jahre Gültigkeit haben. Innerhalb dieser Programme erfolgen regelmäßig zeitlich befristete Ausschreibungen (Calls) zu einem der beiden Förderinstrumente (Projekt- oder Personenförderung), wobei jeweils die Call-spezifischen Leitfäden und Ausschreibungstexte zu beachten sind:

Projektförderung: Der WWTF fördert größere wissenschaftliche Projekte, die eine mittel- bis langfristige wirtschaftliche und/oder gesellschaftliche Verwertungsperspektive haben. Die Förderung umfasst dabei vorwiegend Personal-, aber auch Investitions-, Vernetzungs- und Overheadkosten. Die mögliche Projektlaufzeit reicht von zwei bis vier Jahren. Die Fördersumme kann je nach Ausschreibung bis zu 1 Mio. € betragen.

Von 2003-2016 (Stand: Dezember 2016) konnten durch die Förderausschreibungen des WWTF in den vier bestehenden thematischen Forschungsprogrammen 188 Forschungsprojekte mit Laufzeiten zwischen 2 und 5 Jahren mit einer Gesamtsumme von etwa 95 Mio. € gefördert werden.

Zusätzlich wurden im von der Stadt Wien geförderten Schwerpunkt Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften 26 Forschungsprojekte, drei Fellowships sowie 12 Summer Schools, mit einer Gesamtsumme von 8,3 Mio. €  finanziert.

Personenförderung - Vienna Research Groups for Young Investigators: Mit Mitteln der Stadt Wien sollen vielversprechende junge ForscherInnen von außen nach Wien geholt und nach Möglichkeit längerfristig an den Standort gebunden werden. Die maximale Gesamtfördersumme beträgt 1,6 Mio. € verteilt auf sechs bis acht Jahre. Damit soll der Aufbau der ersten eigenen Forschungsgruppe ermöglicht werden.

Durch die Förderung des WWTF konnten bisher ebenso 8  renommierte Forscher als Stiftungsprofessoren und im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Programms "Vienna Research Groups für Young Investigators" 14 ForschungsgruppenleiterInnen nach Wien geholt werden. Die bisherige Fördersumme für Personen und Gruppen beträgt 32,2 Mio. €.

Leitbild & Strategie

Der WWTF leitet seine Förderstrategie aus dem Kontext der österreichischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft ab, sowie aus der besonderen Rolle, die Wien als eine Forschungsmetropole inne hat.

Der WWTF leistet seinen Beitrag:

  • zur Schaffung und zum Ausbau kritischer Größen am Forschungsstandort Wien,
  • zur intensiven Vernetzung der Wiener Forschungseinrichtungen und -gruppen, insbesondere im Rahmen interdisziplinärer Vorhaben und Programme,
  • zur Verwirklichung mittelfristiger Nutzen- und Verwertungspotenziale für den Standort Wien, sowie
  • zur Verstärkung der Ankerfunktion der Forschungseinrichtungen für forschungsintensive Unternehmen am Standort Wien.

Bei der Setzung von Schwerpunkten wird darauf geachtet, inwieweit diese Vorhaben bestehende Wiener Stärkefelder verstärken helfen. Bei der Auswahl der Projekte steht wissenschaftliche Exzellenz im Vordergrund.

Geschichte

Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) wurde 2001 gegründet, um Spitzenforschung in Wien zu fördern und die Stadt auch für internationale WissenschaftlerInnen attraktiv zu machen. Mit der Gründung des WWTF wurde auch die Bedeutung der Grundlagenforschung als Quelle der Entwicklung neuer Technologien betont.

Die Finanzierung des WWTF wird durch eine private Bankenstiftung sichergestellt. In Ländern wie den USA, Großbritannien oder Deutschland eine übliche Praxis, ist diese Art der Finanzierung für Wissenschaft und Forschung in Österreich einzigartig.

Jährlich erhält der Fonds 8-9 Mio € von der Stiftung, dazu kommen Mittel der Stadt Wien für beauftragte Programme.

„Wien als Metropole und europäische Region muss in wichtige Zukunftsbereiche investieren. Nur wenn wir uns in zunehmend mobilen und vernetzten Märkten als Wissensstandort positionieren und unsere Stärken ausbauen, werden wir unsere Wirtschaftskraft und Lebensqualität weiter steigern können.“

Bürgermeister Dr. Michael Häupl
Präsident des WWTF

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