01. Februar 2017

„Kuschelhormon“ aus Insekten als möglicher Wirkstoff zur Unterdrückung von frühzeitigen Wehen einsetzbar

ForscherInnen der MedUni Wien zeigen in einer aktuellen Studie im High Impact Journal "Scientific Reports", dass ein in Ameisen vorkommendes Neuropeptid ("Inotozin") ein besonders hohes pharmakologisches Wirkungsseptrum für Menschen hat.

Ein auf Inotozin basiernder Wirkstoff kann außerdem helfen biochemische Signalprozesse der Hormone Oxytozin und Vasopressin besser zu verstehen. Möglicherweise kann so ein Arzneimittel hergestellt werden, die bei der Hemmung frühzeitiger Wehen eingesetzt werden könnten. 

„Durch den Einbau einer kleinen chemischen Änderung dieses Insekten -Neuropeptids konnten wir überraschenderweise einen sehr stabilen und vor allem hochselektiven Hemmstoff des menschlichen Vasopressin V1a-Rezeptors entwickeln“, erklärt Christian Gruber vom Institut für Pharmakologie der MedUni Wien.

Die jetzt veröffentlichte Studie ist Teil des vom WWTF geförderten Projekt "Individual function and social role of oxytocin-like neuropeptides in ants" von PI Christian Gruber LS13-017.

Mehr über dieses Thema erfahren Sie hier.

Die aktuelle Studie in "Scientific Reports finden Sie hier , eine weitere, vor kurzem veröffentliche Studie, ebenfalls in "Scientific Reports", können Sie hier lesen.

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