20. Februar 2017

Soziale Kontakte verringern die Gebrechlichkeit älterer Menschen

Untersuchungen im WWTF-Projekt von Thomas Dorner (LS12-039) zeigen, dass soziale Kontakte die Gebrechlichkeit älterer Menschen verringern können.

Frailty, das bedeutet Gebrechlichkeit: Man kommt nicht mehr ohne Hilfe vom Stuhl auf, man schafft es kaum noch oder gar nicht mehr zum nächsten Lebensmittelgeschäft.

Das Projekt "Nutrition intervention and physical training in malnourished frail community-dwelling elderly subjects carried out by trained lay buddies" wurde vom Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien initiierte und gemeinsam mit dem Wiener Hilfswerk und der Sportunion Österreich durchgeführt. 

Ehrenamtliche Freiwillige (sogenannte "Buddies") besuchten über einen Zeitraum von zwölf Wochen gebrechliche mangelernährte Personen (Durchschnittsalter 83 Jahre) zweimal wöchentlich in ihren Wohnungen. Dabei gab es zwei Gruppen: Eine Trainingsgruppe, in der sowohl ein auf ältere Menschen abgestimmtes Trainingsprogramm sowie ein Ernährungskonzept erstellt wurde und soziale Unterstützung geleistet wurde; in der zweiten Gruppe, stand vor allem Interaktion im Vordergrund , wie Gedächtnisübungen, es wurde geplaudert und gespielt.

Das Ergebnis: Sowohl die Trainingsgruppe als auch die Kontrollgruppe profitierte von den Besuchen. Die Häufigkeit von mangelhaftem Ernährungsstatus verringerte sich um 23% (Kontrollgruppe) bzw. 25% (Trainingsgruppe), jene von Frailty um 16% (Kontrollgruppe) bzw. 17% (Trainingsgruppe).

Mehr zu diesem spannenden Projekt erfahren Sie hier und hier.

Über das "Buddies" Projekt wurde auch im ORF am Mo, 20.02.2017 in "heute mittag" und "heute leben" berichtet.

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